Überflutung im Keller – nicht nur im Herbst ein Thema!

Nicht nur Hochwasser kann zu einer Überschwemmung im Keller führen, auch eine überlastete Kanalisation – zum Beispiel durch Starkregen – kann Wasserschäden anrichten, die keiner haben will. Abhilfe schafft eine Rückstausicherung!

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  • Abwasserschäden durch Rückstau vorbeugen!
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  • Auch Starkregen ist eine häufige Ursache für Rückstaus aus der Kanalisation!

Unter der Rückstauebene

Keller, bzw. der Kellerboden liegen häufig unter der sogenannten Rückstauebene, das heißt unterhalb des Wasserspiegels im Kanalsystem. In der DIN 12056-1 „Schwerkraftentwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden ist die Rückstauebene als „die höchste Ebene, bis zu der das Wasser in einer Entwässerungsanlage ansteigen kann“ definiert. Was im Normalfall kein Problem ist, kann bei Hochwasser, Starkregen oder auch verstopften Leitungen zum persönlichen Drama werden: Das Wasser läuft nicht mehr schnell genug ab und drückt aus allen Abflüssen, zum Beispiel von WC, Dusche oder Bodenabfluss in der Waschküche in den Keller zurück.

Nass und stinkend

Besonders hoch ist das Risiko beim Mischwasserkanal, in dem Schmutzwasser aus dem Haus und Regenwasser zusammen abgeführt werden. Die Mischung aus Regen- und Abwasser dringt durch alle Öffnungen in den Keller hinein. Doch auch verstopfte Schmutzwasserkanäle können das nasse und stinkende Übel auslösen. Neben dem Ärger, den der Bauherr mit einer Überschwemmung im Keller hat, muss er für diesen Schaden meist auch noch selbst bezahlen. Da es gut funktionierende und stark risikomindernde Rückstausicherungen gibt, kommen viele Versicherung nicht für die Kosten auf.

Rückstau-Lösungen für trockene Keller

Jedes Mal, wenn die Kanalisation an ihre Grenzen stößt, zum Beispiel durch Hochwasser oder Starkregen besteht die Gefahr für Abwasserschäden unterhalb der Rückstauebene. Abhilfe schaffen Rückstausicherungen wie zum Beispiel eine Rückstauklappe, die verhindert, dass Wasser aus der Kanalisation in den Keller zurückdrückt und die Leitung absperrt. Je nach Vor-Ort-Situation kann auch eine Rücktauhebeanlage mit Pumpe die beste Lösung sein. Der Vorteil hierbei ist, dass der Abwasserkanal frei und benutzbar bleibt. Je nach Situation bestimmt sich die nötige Rückstausicherung nach drei Gesichtspunkten:

  • Die Höhenlage der Ablaufstelle im Haus zur öffentlichen Kanalisation
  • Die Nutzung der Ablaufstelle
  • Die Abwasserart

Der Fachmann weiß hier Rat und ermittelt die Rückstausicherung, die zuverlässig vor Wasserschäden im Keller durch den Rückstau aus der Kanalisation schützt!


12.10.2018 11:32 Alter: 23 Tag(e)
Kategorie: Magazin Haus & Heim

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