Badplanung – Achtung Fehler!

Bei der Badplanung gibt es vieles zu beachten, damit der neue Raum nicht zur unattraktiven Nasszelle mit feuchten Folgen mutiert. Richtig geplant, ist Ihr neues Bad Schmuckstück im Haus und Oase zum Relaxen.

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  • Könnte das Ihr Traumbad sein?
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  • Badplanung – Der Fachmann gehört mit ins Boot!

Fehler Nummer 1 - auf eigene Faust planen

Bauherrn, die ihr Bad im Alleingang planen, haben am Ende oft das Nachsehen. Denn es gibt vieles zu beachten, wenn es um Raumgrundriss, Auswahl und Anordnung der Sanitärkeramik oder die Installationen geht. Deshalb sollte ein Badezimmer immer von einem Fachmann geplant werden. Der bringt das nötige Fachwissen mit und berücksichtigt gleichzeitig die Wünsche des Auftraggebers.

Fehler Nummer 2 – fensterloses Bad

Bäder ohne Fenster sind machbar, sollten aber eine absolute Notlösung bleiben. Denn ohne frische Luft und Tageslicht wird das Bad leicht zur feuchten Dunkelkammer, der Einbau einer Lüftung kostet nicht nur Geld, sondern ist auch baulich aufwändig und muss wohl bedacht sein.

Fehler Nummer 3 – je schicker, umso besser?

Besonders im Badezimmer gilt: Die Form folgt der Funktion! Ursprünglich stammt dieser Satz aus der Kunst und wurde später von der Architektur übernommen. Und gilt besonders im Badezimmer. In erster Linie muss ein Bad funktionieren. Dazu gehört genug Platz, ausreichend dimensionierte Waschbecken und Badewannen und pflegeleichte Oberflächen. Die Lage der Installation muss effektiv und wirtschaftlich sein. Aus allen diesen Vorgaben ergibt sich ein Spielraum, innerhalb dem das Badezimmer dann nach Ihren Wünschen und so schick wie möglich gestaltet werden kann.

Fehler Nummer 4 – falsche Lage im Grundriss

Bei der Lage von Bad und WC im Haus sind einmal die Installationsführungen, zum anderen aber auch die angrenzenden Räume zu berücksichtigen. Die Sanitärräume sollten eher ungestört liegen, also nicht unbedingt an Wohn- oder Esszimmer grenzen. Auch die Nähe zu den Schlafräumen ist empfehlenswert.

Fehler Nummer 5 – Wohin gehört die Toilette

Ist ein WC im Badezimmer integriert, gehört das an einen Ort, der möglichst von der Tür aus nicht sofort einsichtig ist. Lässt der Raumzuschnitt das nicht zu, empfiehlt sich eine Trennwand. Ideal ist es immer, Bad und Toilette in zwei – gerne aneinandergrenzenden – Räumen unterzubringen.

Fehler Nummer 6 – Wasser marsch?

Für ein angenehmes Bade- oder Duscherlebnis muss zum einen der Wasserdruck stimmen, zum anderen muss die Warmwasserbereitung richtig dimensioniert sein. Das gilt vor allem, wenn ein Durchlauferhitzer genutzt wird. Ist der zu schwach, können Sie die große Doppelbadewanne oder die Walk-In-Dusche mit Regenwasserbrause vergessen.


16.08.2018 19:55 Alter: 116 Tag(e)
Kategorie: Magazin Haus & Heim

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