Alle Jahre wieder: Heizungstausch 2019

Laut Energieeinsparverordnung müssen Heizungskessel, die über 30 Jahre im Betrieb waren, ersetzt werden. Im Jahr 2019 betrifft das Anlagen, die vor 1989 eingebaut wurden. Doch es gibt auch Ausnahmen. Lesen Sie hier, was raus muss und was bleiben darf.

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  • Mit einem Kesseltausch sparen Sie Energie und Heizkosten!

Wie alt ist meine Heizung?

Nicht immer ist sofort bekannt, wie lange die Heizung bereits ihre Arbeit tut. Hausbesitzer haben mehrere Möglichkeiten, das Alter des Heizkessels zu ermitteln. Die einfachste Variante: Ein Blick auf das Typenschild, auf dem Hersteller, Leistung und Baujahr des Heizkessels zu finden sind. Bei gedämmten Kesseln sind diese Schilder oft unter der Abdeckung zu finden. Ist die Suche nach dem Typenschild erfolglos, dann kann unter Umständen der Schornsteinfeger anhand seiner Protokolle Auskunft geben.

Diese Heizungen dürfen noch bleiben!

Von der Austauschpflicht gibt es auch Ausnahmen. So dürfen Niedertemperatur- und Brennwertkessel bleiben, auch für Wohngebäude mit weniger als drei Wohneinheiten, gilt die Pflicht nicht, wenn der Eigentümer eine Wohnung selbst und seit mindestens 1. Februar 2002 bewohnt. Kommt es zu einem Eigentümerwechsel, hat der neue Hausbesitzer zwei Jahre Zeit für einen gesetzlich vorgeschriebenen Kesseltausch.

Nicht bis zur Altersschwäche warten

In vielen Fällen lohnt es sich, nicht die komplette Lebensdauer des Heizkessels abzuwarten. Moderne Kessel arbeiten energieeffizienter und verbrauchen dementsprechend weniger Gas oder Öl. Der Schornsteinfeger oder der Fachbetrieb sollte jährlich die Heizung prüfen. Lässt die Leistung nach oder arbeitet der Kessel nicht mehr effizient, wird es Zeit, ihn in die Rente zu schicken.

Erneuerbare Energien für neue Heizungen

Muss die Heizung ohnehin ausgetauscht werden, lohnt sich die Überlegung, auf erneuerbare Energien umzuschwenken. Dies spart nicht nur Energie und Heizkosten, sondern schont auch die Umwelt und erhöht den Wert des Gebäudes durch bessere Einstufungen im Energieausweis. Wer sich für Solaranlage, Pelletheizung oder Wärmepumpe entscheidet, kann die Investitionskosten durch Förderkredite oder Tilgungszuschüsse noch einmal deutlich senken.

Der richtige Berater für den Heizungstausch ist der Heizungsfachbetrieb. Er kennt sich mit der neuen Technik aus und weiß auch über die Fördermöglichkeiten Bescheid.


11.01.2019 14:38 Alter: 95 Tag(e)
Kategorie: Magazin Haus & Heim

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